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Statements der Partner von schnar.ch zwischen den Debatten im National- und Ständerat

Die FachFrauen Umwelt sind für die CO2-Abgabe auf Heizöl

Als Berufsfrauen im Umweltbereich liegt uns eine funktionierende, innovative und nachhaltige Wirtschaft genau so am Herzen, wie eine Zukunft ohne Klimawandel für uns und unsere Kinder. Auch die Schweiz spürt die Klimaänderung! Es ist wichtig, dass wir etwas dagegen tun.

CO2-Abgaben sind als Lenkungsabgaben ein marktwirtschaftliches Instrument, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Als Berufsverband im Umweltbereich unterstützen wir klar die Einführung der CO2-Abgabe auf Heizöl, und zwar unabhängig von der Höhe des Ölpreises, denn die Schweizer Wirtschaft wird davon profitieren und damit gleichzeitig auch die Schweizer Bevölkerung.

FachFrauen Umwelt

 

O2 unterstützt eine aktive Klimapolitik, um eine wachsende Nachfrage an nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen
zu erzielen. Die Schweiz muss zusammen mit den anderen Industrieländern eine Vorreiterrolle übernehmen. Durch
das CO2-Gesetz wird die Entwicklung von energieeffizienteren Produkten gefördert, welche auf dem Weltmarkt einen steigenden Absatz finden. Gleichzeitig kann die langfristige Loslösung von fossilen Energieträgern erzielt werden.

o2 global network on sustainable design

 

Wir wollen vom Nationalrat Entscheide, die die gesetzlich vorgegebenen Zievorgaben in der gegebenen Zeit auch tatsächlich erreichen.

Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz

 

Geplante CO2-Abgabe schadet der Wirtschaft nicht
Selbst mit der vorgeschlagenen CO2-Abgabe von CH 36.– pro Tonne wäre das Heizöl in der Schweiz immer noch am zweitbilligsten im Vergleich mit 11 Nachbarländern. 1000 Liter würden rund CHF 910.– kosten, in Holland, Dänemark, Schweden und Italien dagegen zwischen CHF 1'400.– und CHF 1'800.–. Die vorgeschlagene CO2-Abgabe wird die Schweizer Wirtschaft deshalb nicht merklich belasten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit würde darunter nicht leiden.

Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch

 

Notre pays a été un pionnier de la protection de l'environnement et reconnu comme tel par la communauté internatio-nale. Aujourd'hui, la Suisse devrait enfin introduire une taxe sur le CO2 sur les combustibles digne de ce nom afin de respecter les engagements pris lors de la ratification du Protocole de Kyoto.

Andréa von Maltitz, secrétaire d'actif-trafiC

 

Planbare und zielführende Lenkungsabgabe jetzt!
Für den WWF ist klar: Das gesetzlich festgelegte Reduktionsziel für CO2-Emissionen aus Brennstoffen lässt sich nur mit dem Minderheitsantrag I erreichen. Die vorgeschlagene etappenweise Einführung einer Abgabe von 2 mal 10 Rappen pro Liter Heizöl ermöglicht für Investoren eine hohe Planbarkeit und entspricht dem im CO2-Gesetz vereinbarten Vorgehen. Eine solche Lenkungsabgabe ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Wirtschaft: Sie schafft Arbeitsplätze und erbringt einen volkswirtschaftlichen Nettonutzen von über 200 Millionen Franken pro Jahr.

WWF Schweiz

 

Endlich wird es auch in der Klimapolitik Sommer! Der Beschluss der Umweltkommission des Nationalrates ist vollum-fänglich zu unterstützen. Mit der CO2-Abgabe kann die internationale Klimaverantwortung der Schweiz endlich eingelöst und gleichzeitig Wirtschaftsförderung betrieben werden. Unterstützen Sie diesen win-win-Effekt!

Raimund Rodewald, Geschäftsleiter Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

 

Die Hannes Pauli Gesellschaft unterstützt eine aktive Schweizer Klimapolitik. Wir müssen zusammen mit den anderen Industrieländern in dieser globalen Problematik aktiv werden. Die CO2-Abgabe ist ein wirtschafts- und gsellschafts-verträglicher Ansatz, um die Emissionen in unserem Land auf ein zukunftsfähiges Mass zu reduzieren. Die wachsende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringt auf die Dauer nur Vorteile.

Hannes Pauli Gesellschaft

 

Die CO2-Abgabe gemäss Kommissionsmehrheit hat einen sinnvollen Mechanismus eingebaut: Sie wird nur eingeführt, wenn die Emissionsreduktionen nicht auf dem Zielpfad sind. Sonst nicht. Ist die Lenkung durch andere Faktoren nicht ausreichend, kommt die Abgabe als bescheiden beginnendes, planbares und staatsquoten-neutrales Instrument zum Zug. Sie gibt jenen Unternehmen, die ihren Teil der Verantwortung übernehmen, ein positives Signal. Den Trittbrett-fahrern zeigt sie, dass Nichtstun etwas kostet – und dass es leicht möglich ist, diese Kosten zu vermeiden.

ÖBU

 

Das Klima ändert sich rasant. Dieses Faktum ist unbestritten. Um die gröbsten Folgen der Klimaveränderung noch abzu-wenden müssen wir drastisch und schnell reduzieren: Den Energieverbrauch, die Mobilität, den Konsum und damit den CO2- und Treibhausgas-Ausstoss. Das sind die unumstösslichen Ziele. Reagieren wir jetzt, so haben wir noch Chancen das Schlimmste zu verhindern. Für die NationalrätInnen heisst das endlich die Lenkungsabgabe einzuführen. Jetzt! Und zwar in einer wirkungsvollen Höhe von drei Mal 26 CHF pro Tonne CO2 in drei Stufen über die drei folgenden Jahre ab 2006. Das ist weitsichtige Klimapolitik und dringlich!

Greenpeace – Reduce CO2

 

Die Schweiz hat deutlich weniger Solaranlagen pro Kopf als z.B. Deutschland und Österreich. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass unser Land das billigste Heizöl ganz Europas hat - kein guter Anreiz, um sparsam damit umzugehen! Eine CO2-Abgabe würde diesen Missstand wenigstens teilweise beheben. Unterstützen Sie den Antrag der Kommissionsmehrheit und fördern Sie damit den Einsatz erneuerbarer Energien!

SWISSOLAR

 

Die CO2-Abgabe sendet den Verbrauchern ein klares Signal: Mit fossilen Energien ist sparsam umzugehen.
Deshalb: Unterstützen Sie den Antrag der Kommissionsmehrheit - das ist das Minimum, was wir dem Klima schuldig
sind!

Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz

 

In der Schweiz ist der weltweit verkraftbare CO2-Ausstoss von 1 Tonne pro Kopf und Jahr nur über eine Effizienzsteigerung und Verhaltensänderung erreichbar. Im Gegensatz zum Klimarappen, schafft eine CO2-Abgabe die wirtschaftlichen Anreize dafür: Sie reduziert die CO2-Emissionen, generiert Arbeitsplätze, fördert die Innovationskraft und ebnet der Schweiz den Weg, im Bereich zukunftsträchtiger Energietechnologien ein weltweiter Marktleader zu werden. Die CO2-Abgabe ist ein unerlässlicher Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung.

equiterre

 

Energiepolitik ist Klimapolitik. Die schweizerische Energieversorgung beruht zu ca. 80% auf fossilen Brenn- und Treib-stoff-Importen. Diese lassen unsere Gletscher schmelzen, gehen unweigerlich zu Ende und werden sicher nie mehr billiger. Die Schweiz tut deshalb gut daran, ihren Energiehunger massiv und schnell zu drosseln und diesen von fossil
auf erneuerbar umzustellen. Sie erreicht damit nicht nur ihre Klimaziele, sondern auch mehr Versorgungssicherheit
und mehr Wertschöpfung im eigenen Land. Die CO2-Abgabe ist nicht nur klimapolitische Pflicht, sondern auch wirt-
schaftliche Chance für den Werkplatz Schweiz.

Schweizerische Energie-Stiftung SES - Energie mit Zukunft!

 

„Holzenergie Schweiz befürwortet ohne wenn und aber die Einführung einer CO2-Abgabe auf Brennstoffen. Da die Höhe der Abgabe mit Sicherheit zuwenig lenkend wirkt, muss ein Teil der Abgabe zweckgebunden für die Förderung der erneuerbaren Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz verwendet werden.“

Christoph Rutschmann, Geschäftsführer Holzenergie Schweiz

 

Eine CO2-Abgabe auf Brenn- und Treibstoffe ist unausweichlich. Im Rahmen von Kyoto hat die Schweiz sich zu
einer Reduktion von 10% ihrer CO2-Emissionen verpflichtet. Das langfristige Ziel ist eine Reduktion von 70%
weltweit: der Kreislauf der Natur kann nur etwa 30% des menschlichen CO2-Ausstosses aufnehmen. Auch wenn wir
das Kyoto-Ziel erreicht haben, werden wir immer noch viel zu viel CO2 produzieren. Das Gleichgewicht unserer
Biosphäre ist gefährdet. Speziell betroffen sind sensible Gebiete wie die Alpen.

Alpen-Initiative