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Hintergrund der Kampagne
Die Schweiz hat sich im Kyoto-Protokoll verpflichtet, ihren Ausstoss von klimaerwärmenden Gasen
zu reduzieren. Diese Verpflichtung kann erfüllt werden, indem der Verbrauch an fossiler Energie im
Inland zurückgeht. Parallel zum positiven Effekt für das globale Klima entsteht eine Entlastung der
lokalen Luftbelastung (z.B. Feinstaub). Ergänzend zu den Inlandmassnahmen können die
flexiblen Mechanismen
des Kyoto-Protokolls genutzt werden, wodurch jedoch die lokalen Vorteile
andernorts anfallen.
Eine ganze Reihe von Massnahmen können die im Inland erforderlichen Emissionsminderungen
herbeiführen. Eine davon ist die vom Gesetz vorgesehene CO2-Abgabe. Andere sind sogenannte
freiwillige Massnahmen
wie zum Beispiel Emissionsreduktionen im Rahmen des Programms
EnergieSchweiz
, Zielvereinbarungen unter dem Dach der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)
oder der bereits eingeführte Klimarappen auf Treibstoffen.

Neu in die Diskussion eingebracht wurde der Gebäuderappen, der die CO2-Abgabe bei Brennstoffen
ersetzen sollte, welchen der Nationalrat in der Frühjahrssession 2006 jedoch bachab geschickt hat.

Nach dem Nationalrat, der die CO2-Abgabe in der Sommersession 2006 befürwortet hat, hat sich
auch der Ständerat in der Wintersession 2006 für eine CO2-Abgabe ausgesprochen. Damit steht
der Einführung der CO2-Abgabe nichts mehr im Weg.

schnar.ch möchte die Klimadebatte in den eidgenössischen Räten und im Umfeld verfolgen und
einen Dialog zwischen den VolksvertreterInnen und BürgerInnen sowie interessierten
Organisationen eröffnen.